FLAMMERSFELD. Zufriedene Gesichter waren rund um die Herbstabschlussübung der Verbandsgemeindefeuerwehr Flammersfeld zu sehen. Bürgermeister Josef Zolk zeigte sich durchweg zufrieden mit dem Ablauf der Übung. Sprach den Wehrleuten Lob und Anerkennung aus. Ihr Ausbildungsstand sei hervorragend, die Einsatzbereitschaft ungebremst, das habe die Beteiligung an dieser freiwilligen Übung gezeigt. Der Stand der technischen Ausrüstung und Fuhrparks sei, so die neuen Gerätschaften vorhanden, auf einem guten Stand. Ein Dank ging ebenso an die Lebenshilfe Flammersfeld, die diese Übung habe möglich werden lassen. Auf beiden Seiten, der Feuerwehren und der Lebenshilfe, habe man dadurch Erfahrungen erwartet wie es im Ernstfall aussehen könne und was anders ablaufen müsse. Er gab aber gleichzeitig der Hoffnung Ausdruck, dass es immer nur bei Übungen bleiben werde und nie zum Ernstfall. Auch der Verbandsgemeindewehrleiter Dieter Lehnart nannte die "Schauübung" in allen Belangen gelungen. Schwerpunkt habe nicht durchweg bei den Löscharbeiten gelegen sondern bei der Personenbergung. Hier sei die besondere Herausforderung die Bergung von Personen im Rollstuhl aus einer oberen Etage über eine Fluchttreppe gewesen. Bauliche Gegebenheiten müssen erkannt werden und die auftretenden Probleme von den Einsatzkräften bewältigt. Dieses sei den Atemschutzgeräteträgern hervorragend gelungen. Gerade sie würden in ihrer Einsatzkleidung besonderen Belastungen ausgesetzt werden. Im Bereich des Gebäudeteils B, dem ersten Wohnblock, so wurde angenommen, war es im Küchenbereich zu einem Schwelbrand mit starker Rauchentwicklung gekommen. Die Brandmeldeanlage löste Alarm aus und die Polizei Altenkirchen alarmierte den Löschzug Flammersfeld. Bei ertönen der Warnanlage im Wohnheim begann das Personal umgehend mit der Evakuierung der Heimbewohner über die Notausgänge. Der Eintreffende Löschzug Flammersfeld unterstützte die Evakuierungsmaßnahmen und löschte im Innenangriff das Feuer. Atemschutzgeräteträger suchten gleichzeitig das Erdgeschoss nach Personen ab. Nach Eintreffen der Löschzüge aus Oberlahr und Pleckhausen wurden sie von deren Atemschutzgeräteträgern unterstützt. Der Löschzug Oberlahr übernahm den Schutz des Gebäudeteils C, dem zweiten Wohnbereich. Der Löschzug Pleckhausen die Sicherung des A Gebäudes und die unterstützende Brandbekämpfung des Wohnbereiches B. Die Absuchung von Personen im Obergeschoss des betroffenen Gebäudes übernahmen die AS Träger des Löschzuges Horhausen inklusiv der Rettung der vier Personen in ihren Rollstühlen. Diese Personen wurden durch Mitglieder des Löschzuges Flammersfeld dargestellt. Das DRK war inzwischen ebenfalls eingetroffen und übernahm die Betreuung der geretteten Personen im Werkstattbereich der Lebenshilfe. (wwa)

AS Träger machen sich für den Einsatz fertig.

Einsatz mit AST im Gebäude.

Löscheinsatz zwischen den Gebäuden
Fotos: Wachow